Historie
Im
Jahr 2002 haben sich Ärzte und Wissenschaftler in der Gesellschaft zur
Förderung der Immundiagnostik (GFID) e.V. mit Sitz in Dresden
zusammengeschlossen, um angewandte Forschung sowie Fortbildung auf dem
Gebiet der klinischen Immunologie zu intensivieren. Die Mitgliedschaft
wuchs anfangs rasch und erreichte ein stabiles Niveau um 180
Mitglieder. Die Gemeinnützigkeit wurde vom Finanzamt Dresden anerkannt
und 2007 bestätigt. 2003 wurde die Fortbildungsreihe „Immundiagnostische Meetings“ und 2004 „Autoimmundiagnostik in der Praxis“
etabliert. Die bereits seit Jahren von den Instituten für Immunologie
der Universitäten in Leipzig und Dresden organisierten und
durchgeführten Dresdner Autoantikörpersymposien und Kinderimmunologischen Arbeitstreffen
stehen seit 2003 bzw. 2004 unter Schirmherrschaft der GFID e.V. Seit
2004 wurden von der GFID e.V. 10 Bücher (darunter 6 Bände aus der Reihe
„Immundiagnostische Bibliothek“) herausgegeben. Das erste spendenfinanzierte Projekt wurde 2006 erfolgreich abgeschlossen (abgeschlossene Projekte). Zur Optimierung, Intensivierung und Koordinierung der Vereinsarbeit wurde im März ein wissenschaftlicher Beirat gegründet.
Vereinszweck
Förderung
von anwendungsorientierter Forschung und Fortbildung bezüglich Nutzung
immunologischer Parameter für die Diagnostik verschiedener Erkrankungen
mit Schwerpunkt Autoimmunerkrankungen. Die Gesellschaft fördert die
interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit zur Verbesserung,
Optimierung und Standardisierung der immunologischen Diagnostik und die
Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen.
Gemeinnützigkeit
Der
Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im
Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in
ihrer jeweils gültigen Fassung (siehe Satzung).Vereinsziel
Die
GFID e.V. will dazu beitragen, dass immunologisch bedingte Krankheiten
frühzeitiger, besser und sicherer diagnostiziert werden können und den
betroffenen Patienten damit früher eine adäquate Therapie ermöglicht
wird. Erkrankungen, die mit Funktionsstörungen des Immunsystems
einhergehen oder dadurch bedingt sind, gehören zu den häufigsten
Krankheiten und sind erst in jüngster Vergangenheit einer spezifischen
Diagnostik und Therapie zugänglich geworden. Sie verlaufen oft
chronisch und weisen damit eine außerordentlich große medizinische und
volkswirtschaftliche Bedeutung auf. Wichtige Beispiele sind angeborene
oder erworbene Immundefekte und autoinflammatorische Syndrome,
lymphoproliferative Erkrankungen und eine Vielzahl von Erkrankungen
durch Fehlsteuerung des Immunsystems, insbesondere Allergien,
chronisch-entzündliche rheumatische und sonstige Autoimmunerkrankungen.
Aufgaben
1.
Meinungsbildung:
Verbesserung
der Akzeptanz immundiagnostischer Maßnahmen bei Ärzten, Kassenärzlichen
Vereinigungen und Gesundheitspolitikern (z.B. durch
Fortbildungsveranstaltungen, Studien zur Kosteneffizienz, Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen).
2. Fortbildung:
Erhöhung des Wissensstandes von Ärzten, Labormedizinern und
Wissenschaftlern zur Bedeutung immunologischer Parameter als Biomarker
für die Diagnostik, die prognostische Beurteilung und das Monitoring
von Erkrankungen (z.B. durch Fortbildungsveranstaltungen,
wissenschaftliche Kongresse, Publikationen, Beratung,
Evaluierungsstudien).
3. Optimierung und Standardisierung
der Immundiagnostik (Projekte in Kooperation mit
anderen öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen).